Ameis, Alfred

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* 1877 Breslau (Wrocław)

Von Beruf Musiker kam Ameis etwa um die Jahrhundertwende in die Schweiz, wo er an verschiedenen Orten tätig war. Er hatte sich
schon in jungen Jahren bei einigen Instrumen­tenmachern in Deutschland Kenntnisse im Gei­genbau angeeignet. Nun bildete er sich durch das Buch von J. Schulze, Berlin weiter und begann Stradivariuskopien zu machen.

Von 1908—15 arbeitete er in Lausanne professionell.

Kriegs­dienst einberufen.

Nach dem Krieg kam er wieder in die Schweiz und war als Musiker im Orchestre suisse romande engagiert.

Viele Versuche, um einen guten Lack zu erfinden. Seine Arbeit ist sehr sorgfältig und zeichnen sich besonders die F-Löcher durch wunderbaren Schnitt aus. Die Einlagen sind etwas dünn, aber sehr sauber. Ameis wählte sehr schönes Holz und verstand es, seinen Stradivariuskopien (nur solche) ein vorteilhaftes Aussehen zu geben.

Q: Hans Boltshauser, Die Geigenbauer der Schweiz

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